Arthrose der Hüfte - Künstliches Hüftgelenk

Die Arthrose der Hüfte


Die Arthrose der Hüfte hat viele Ursachen. Es kommt bei dieser Erkrankung zum Verlust des Knorpels, der das gesunde Hüftgelenk im Bereich der beweglichen Knochenanteile überzieht. Eine Entzündungsreaktion entsteht, die auch häufig wetterabhängig zu unschiedlich ausgeprägten Beschwerden führt. Der Anlaufschmerz morgens und der nächtliche Schmerz sind häufige Symptome ebenso wie Probleme die Schuhe zu binden. Schmerzabhängig fällt dann die Entscheidung zum Ersatz des Hüftgelenkes.

Bild eines normalen Hüftgelenkes. Der Gelenkspalt ist normal breit. Er repräsentiert den Knorpel, der im Bereich des Gelenkes den Knochen überzieht. Fehlt dieser Knorpel kommt es zu einer zunehmenden Deformierung des Kopfes im Röntgenbild. (siehe unten)

Der Gelenkspalt ist auf obigem Röntgenbild aufgehoben, Knochenwucherungen am Rand des Gelenkes haben sich gebildet und der Kopf zeigt eine vermehrte Sklerosierung (weissliche Zeichnung). Zudem beginnt sich der Kopf zu entrunden. Aufgrund der Schmerzen half hier nur noch das künstliche Hüftgelenk.


Das künstliche Hüftgelenk wird heute zunehmend minimal invasiv eingesetzt.

Minimal invasiv bedeutet in erster Linie, dass man versucht soweit als möglich die Muskeln und Sehnen zu schonen. Der kosmetisch kleinere Schnitt und die damit kleinere Narbe sind Folge davon, jedoch für den Erfolg nicht relevant.

Das künstliche Hüftgelenk zählt zu den erfolgreichsten Operationen, die wir kennen.

Eine exakte (digitale) Planung ist hierbei sehr wichtig.

Belastbarkeit
Bei täglichen Belastungen - auch beim Wandern, Langlaufen oder Ähnlichem - besteht eine gute Chance, dass Ihr künstliches Hüftgelenk 15 oder mehr Jahre hält. Jedoch wie bei allen mechanischen Teilen hangt dies sehr davon ab, wie Sie damit umgehen. Die heute verwendeten neuen Materialien lassen wie zum Beispiel in der Autoindustrie eine höhere Lebensdauer erwarten. Jedoch wird die Haltbarkeit davongeprägt,  wie Sie mit Ihrem neuen Hüftgelenk umgehen. Spitzenbelastungen fordern ihr Tribut von den Materialien.
Regelmässige Kontrollen (Vorführen) nach 1 Jahr, nach 5 Jahren ab dem 10. Jahr jährlich sind sinnvoll.

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